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Aktuelles

01.12.2016

BSV Friedrichshafen hat acht Sportler in der deutschen Nationalmannschaft

Häfler Kaderschmiede stellt über die Hälfte der Bundeskaderathleten Baden-Württembergs

In der aktuellen Bundeskaderliste des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) in Abstimmung mit der Deutschen Taekwondo Union (DTU) finden sich aktuell acht Sportlerinnen und Sportler mit Bundeskaderstatus aus den Reihen der Taekwondo-Abteilung des Bodensee-Schulsport-Vereins (BSV) Friedrichshafen. Baden-Württemberg ist mit insgesamt 15 Athleten vertreten. Damit stellt der BSV über 50% der Bundeskaderathleten des Landes.


„1995 ging die erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften an den BSV Friedrichshafen“, erinnert sich BSV-Trainer Markus Kohlöffel. Inzwischen kommen die Häfler Taekwondo-Kämpfer auf insgesamt 243 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, davon 103 Deutsche Meistertitel. „Wir haben in den vergangenen 25 Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchlaufen“, kommentiert Markus Kohlöffel.

Die Erfolgsstatistik bei Deutschen Meisterschaften untermauert dies eindrucksvoll: Neun Medaillen bei Deutschen Hochschulmeisterschaften (acht Titel), neun Medaillen bei Deutschen Schülermeisterschaften (drei Titel), 34 Medaillen bei Deutschen B-Jugend-Meisterschaften (18 Titel), 72 Medaillen bei Deutschen A-Jugend-Meisterschaften (35 Titel), 58 Medaillen bei Deutschen Junioren-Meisterschaften (25 Titel), 60 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen (13 Titel) und ein Titel bei den Deutschen Masters Meisterschaften.


V. l.: Celine Schmidt, Leonie Martin, Adriana Federici, Amin Yahia, Giuliana Federici, Noah Lanz, Rhonda Nat und Marvin Pelcz.

Da ist es nur eine logische Konsequenz, dass der Spitzenverband ein Auge auf die Friedrichshafener Talentschmiede geworfen hat. Marvin Pelcz, Amin Yahia, Noah Lanz, Celine Schmidt, Rhonda Nat, Leonie Martin, Giuliana Federici und Adriana Federici wurden vom Spitzenverband, der Deutschen Taekwondo Union (DTU), in den Bundeskader berufen.

Aber auch international kann der BSV auf eine schier unglaubliche Bilanz verweisen. Mit 44 Europameisterschaftsmedaillen, davon 15 Europameistertitel, zehn Weltmeisterschaftsmedaillen, davon zwei Weltmeisterschaftstitel und vier Platzierungen unter den besten zwölf bei Olympischen Spielen sowie einer olympischen Silbermedaille zählt der BSV Friedrichshafen mittlerweile weltweit zu den Top-Adressen in der Sportart Taekwondo. Dem hat auch der Weltverband, die World Taekwondo Federation (WTF), Rechnung getragen und Friedrichshafen als weltweit einzige „Trainingsstätte für internationale Taekwondo-Spitzensportler“ ausgezeichnet.

Seit 2013 haben auch vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geförderte Athleten aus dem afrikanischen Raum den Weg an den Bodensee gefunden. So kommt es, dass der BSV mittlerweile acht Medaillen (fünf Titel) bei Afrikanischen Meisterschaften und Afrikaspielen innehat. „Nicht ohne Stolz können wir verfolgen, dass unser Standort auf Weltebene mehr und mehr Beachtung findet“, freut sich Markus Kohlöffel über die Entwicklung in Friedrichshafen. Zudem ist seit Oktober der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) offizieller Partner des Taekwondo-Standorts Friedrichshafen und das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist auf dem Weg der Anerkennung Friedrichshafens als IOC-Partnertrainingsstätte für die Sportart Taekwondo.

„Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen Anlaufstelle für Olympioniken aus der ganzen Welt werden und bei künftigen Olympischen Spielen mit Medaillengewinnern vertreten sein. Damit schaffen wir auch eine Plattform für unsere heimischen Athleten, Weltspitzenathleten als Trainingspartner zur Verfügung zu haben und mit ihnen sportlich zu wachsen“, erläutert Markus Kohlöffel. Schaut man auf die aktuellen Bundeskaderathletenzahlen, scheint das Konzept mehr als aufzugehen.



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