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Aktuelles

17.02.2015

BSV Friedrichshafen zweibester Verein Europas

3 x Gold, 1 x Silber und 4 x Bronze bei den Europameisterschaften in der Türkei


209 Vereine aus 36 Ländern entsandten ihre besten 785 Athleten nach Antalya in die Türkei, um bei den dritten Vereinseuropa-meisterschaften der Europäischen Taekwondo Union (ETU) die besten Vereine Europas zu küren. Der Bodensee-Schulsport-Verein (BSV) Friedrichshafen erkämpfte im Belek Convention Center drei Europameister-, einen Vizeeuropameistertitel sowie vier Bronzemedaillen und belegte hinter dem türkischen Team, Istanbul Buyuk Sehir Belediyesi, und noch vor Rso-Alania Vladikavkaz aus Russland, den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Kaloyan Binev stand bereits 2013 in einem EM-Finale, musste sich aber damals in Athen geschlagen geben. Dieses Mal ließ er sich den Titel in der Jugend bis 51 Kilogramm gegen den niederländischen Dutch Open-Zweiten und German Open- wie Belgian Open-Dritten, Nasser El Boujjouffi, nicht nehmen und siegte mit 5:3. Zuvor gewann er gegen den Türken Selim Can Dagistanli (13:4), den Weltmeisterschaftsdritten sowie Croatian Open- und Moldova Open-Sieger aus der Ukraine, Tara Malchenko (5:2), und Ali Mammadov aus Aserbaidschan (2:1).

In der Jugend bis 73 Kilogramm holte sich Azat Manukjuan über den Türken Onur Yilmaz (13:3), den spanischen Spanish Open-Zweiten, Unai Rodriguez Blanco (6:4) und in der Verlängerung des Finalkampfs im Sudden Death (3:0) gegen den German Open-, Moldova Open- und Turkish Open-Dritten aus der Ukraine, Olexiy Babenko, den Europameistertitel. Ihren zweiten EM-Titel in der Jugend über 68 Kilogramm konnte Leonie Martin nach dem Finalsieg über Edanur Atmaca feiern (5:0), nachdem sie im Halbfinale die zweifache Serbian Open-Siegerin und Belgian Open-Zweite aus Slowenien, Sara Pungartnik, hinter sich lassen konnte (10:2).

In ihrem fünften EM-Finale und nach zwei EM-Titeln musste sich Giuliana Federici in der Jugend bis 46 Kilogramm der Vizeweltmeisterin aus Lettland, Jolanta Tarvida, beugen (3:6). Auf ihrem Weg ins Finale konnte sie die französische Dutch Open-Gewinnerin und Spanish Open-Zweite aus Frankreich, Celia Coulibaly (6:2), die Türkin Merve Kaya (7:4) und die spanische WM- und EM-Bronzemedaillengewinnerin, Tamara Miquel De La Encarnacion aus Spanien (3:0), ausschalten.

Bei den Herren bis 87 Kilogramm zog Yassine Trabelsi über den Österreicher Mario-Alberto Martinec (8:0) und den Türken Meliksah Belen (6:1) ins Halbfinale ein, wo er sich dem späteren Europameister sowie Vizeweltmeister und Universiade-Dritten aus der Türkei, Serdar Yuksel, 1:3 beugen musste. Mohammed Qatanani erreichte über den Türken Fuatcan Aldemir (1:0), den zweifachen Europameister aus Belgien, Salaheddine Bensaleh (Sudden Deathz nach 3:3) und dem Türken Mehmet Fatih Ozkok (6:4) das Halbfinale der Herren bis 58 Kilogramm, wo er in der Verlängerung per Sudden Death dem serbischen Vizeeuropameister Milos Gladovic hauchdünn unterlag.

Konnte Amin Yahia noch den Russen Astan Salbiev (9:7) und den türkischen WM-Dritten Kartal Huseyin (11:5) stoppen, musste er im Halbfinale der Jugend bis 68 Kilogramm den WM-Teilnehmer und späteren Sieger aus der Türkei, Kutay Cekem, an sich vorbeiziehen lassen (3:4). In der Kadettenklasse bis 29 Kilogramm setzte sich Vera Kachowitsch gegen die Türkin Merve Gokcurak durch (12:0). Der spanischen WM-Teilnehmerin, Blanca Calvo Rodriguez, war sie jedoch im Halbfinale unterlegen (3:5).

Schon in seinem Auftaktkampf der Herren bis 68 Kilogramm musste Balla Dieye gegen den EM-Dritten aus Israel, Ilan Braginski, die Segel streichen (2:10). Gleich erging es Celine Schmidt in der Kadettenklasse bis 51 Kilogramm gegen die Turkish Open- und Moldova Open-Zweite sowie Dutch Open-Dritte, Vanessa Markova aus Bulgarien (0:1).

„Acht EM-Medaillen bei zehn gestarteten Kämpfern und die Nummer Zwei in Europa, das gibt es nicht alle Tage!“, freut sich das BSV-Trainergespann Boris Winkler und Markus Kohlöffel. Der Erfolg ist umso höher einzustufen, da die diesjährige Vereinseuropameisterschaft vom Weltverband, der World Taekwondo Federation (WTF), zum Weltranglisten- und somit zu einem Olympiaqualifikationsturnier benannt wurde. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit EM-, WM- und Olympiamedaillengewinnern.



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