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12.03.2014

Acht Welt-Medaillen für den BSV bei Afrika-Tournee

BSV Friedrichshafen in Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain erfolgreich


Erstmals in der Vereinsgeschichte des BSV Friedrichshafen gingen die Taekwondo-Kämpfer um Trainer Markus Kohlöffel für knapp drei Wochen auf Wettkampf-Tour. Im ägyptischen Luxor, in Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Manama in Bahrain kämpften sie um wertvolle Weltranglistenpunkte, um sich für die Nationalmannschaft und die Olympischen Spiele empfehlen zu können. Am Ende schlugen hervorragende acht Medaillen zu Buche.


Den Anfang machten die Luxor Open, ein G2-Weltranglistenturnier der World Taekwondo Federation (WTF), welches das doppelte an Weltranglistenpunkten (G2) versprach, sollten die Athleten erfolgreich sein. Yassine Trabelsi schaffte bei den Herren bis 87 Kilogramm die Sensation. Er setzte sich gegen den WM-Teilnehmer Abdullah Alenezi aus Kuwait mit deutlichen 20:7 durch, besiegte den WM-Dritten aus Aserbaidschan Isaev Radik mit 3:1 und ließ sich im Finale gegen den Russian Open- und zweifachen German Open-Sieger, Jasur Baykuziev aus Usbekistan, den Sieg nicht mehr nehmen (6:3).

Balla Dieye musste sich bei den Herren bis 68 Kilogramm dem spanischen Welt- und Europameister Daniel Quesada Barrera beugen. Sein Teamkollege Romain Trolliet unterlag bei den Herren bis 58 Kilogramm ebenfalls in Runde eins, dem zweifachen Europameister aus Belgien, Salaheddine Bensaleh. In derselben Kategorie gewann Mohammed Qatanani gegen den Ägypter Mohamed Abdelhaek (11:4) und musste im Anschluss den französischen Vizeweltmeister und EM-Dritten, Dylan Chellamotoo, ziehen lassen (4:9).

Danach standen die Fujairah Open, ein G1-Weltranglistenturnier, auf dem Programm, wo sich das BSV-Team mit vier weiteren Athleten komplettierte. Celine Schmidt sicherte sich in der B-Jugend bis 44 Kilogramm durch ihren überlegenen Finalsieg über Maryam Ebraheim Aleneaini aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (13:0) den Turniersieg. Marvin Pelcz stand in der Jugend B bis 41 Kilogramm gleichfalls im Finale, verlor jedoch gegen den Schweden Leon Glasnovic (6:7). Zuvor bezwang er den Kasachen Daniyal Umbetalov (15:3) und Aldhanani Khameis Saeed aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (14:1). In der A-Jugend bis 68 Kilogramm musste auch Leonie Martin ihren Finalkampf gegen die Jordanierin Wa´ad Tarman verloren geben (10:16).

Bei den Herren bis 87 Kilogramm erkämpfte Yassine Trabelsi seine zweite Medaille. Er besiegte den schwedischen Dutch Open-Dritten Samir Aknouche (10:7) und Umbet Shakiyev aus Kasachstan (15:6). Das Halbfinale musste er knapp gegen den französischen Belgian Open- und French Open-Sieger, Mbar Ndiaye, abgeben (9:10). Romain Trolliet ließ bei den Herren bis 58 Kilogramm den ukrainischen Croatian Open- und Swedish Open-Dritten, Yaroslav Shvets, hinter sich (10:6), unterlag jedoch dem britischen Finalisten der Serbian und Belgian Open, Dominic Brookes (3:6). Mohammed Qatanani schied in derselben Klasse nach Unentschieden (15:15) in der Verlängerung per Sudden Death gegen den Libanesen Yousef Saleh Shriha aus. Balla Dieye (Herren bis 68 Kilogramm) musste sich dem Koreaner und späteren Halbfinalisten Dae-Han Ryu und Kaloyan Binev (A-Jugend bis 48 Kilogramm) dem Jordanier Mohammed Moath beugen.

Nach einem mehrtätigen Trainingslager mit der Nationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate im Emirat Sharjah ging es mit einem sechsköpfigen Athletenteam weiter nach Manama zu den Bahrain Open, einem weiteren G1-Weltranglistenturnier. Erneut konnte sich Yassine Trabelsi bei den Herren bis 87 Kilogramm in Szene setzen. Er zwang den Saudi-Arabier Mohammed Alghamdi (17:0), den Kasachen Kurbaniyazov Salamat (11:2) und den Franzosen Mbar Ndiayc in die Knie (1:7) gegen den er noch eine Woche zuvor im Halbfinale unterlegen war. Weiteres Gold ging in der A-Jugend über 68 Kilogramm an Leonie Martin nach Siegen über Jumana Musa aus Bahrain (15:0) und Doha Alassaf aus Jordanien (6:3). Den dritten Platz belegte Mohammed Qatanani in der Herrenklasse bis 58 Kilogramm. Er schlug den Kuwaiter Abdullah Farhood (17:11), Isa Al-Doy aus Bahrain (8:1) und den Ägypter Mohamed Emad in der Verlängerung per Sudden Death bei 2:2. Das Halbfinale musste er dem Kämpfer aus Kasachstan überlassen (5:7).

Romain Trolliet (Herren bis 58 Kilogramm) siegte gegen Kasachstan (5:2) und verlor gegen den Asiensieger aus Jordanien, Mohammed Khalifa (4:8). Gegen dem dreimaligen Drittplatzieren der Asienmeisterschaften Kairat Sarymsakov aus Kasachstan hatte Balla Dieye (Herren bis 68 Kilogramm) das Nachsehen (Sudden Death bei 10:10), nachdem er zuvor Bahrain mit 17:14 besiegt hatte. Anfangs ausgeschieden war Kaloyan Binev (A-Jugend bis 48 Kilogramm) gegen Mohammed Fais aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (6:4).


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