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13.11.2013

BSV ist europäische Spitzenklasse



Acht Medaillen bei europäischem A-Klasse Turnier in Kroatien



In Zagreb, Kroatien, fanden die 19. Croatian Open, ein A-Klasse-Turnier der Europäischen Taekwondo Union, mit einer Beteiligung von 1257 teilnehmenden Athleten aus aller Welt statt. Der Bodensee-Schulsport-Verein (BSV) Friedrichshafen ging mit einem zwölfköpfigen Kader in die Kämpfe und brachte acht Medaillen, drei erste, drei zweite und zwei dritte Plätze, mit nach Hause.


V. l.: Marvin Pelcz, Balla Dieye, Celine Schmidt, Adriana Federici, Kaloyan Binev, Yassine Trabelsi, Azat Manukjan. Vorne: Giuliana Federici.



In der Damenklasse bis 46 Kilogramm griff Adriana Federici nach ihrem ersten großen Erwachsenentitel. Sie bezwang im Finale die Vizeeuropameisterin und dreifache Deutsche Meisterin Sinem Gündali (10:7), nachdem sie zuvor der Drittplatzierten der Dutch, Blegian und Trelleborg Open, Maryam Ismaili aus Belgien (1:0), sowie der Ukraine Open-Siegerin und Silbermedaillengewinnerin der Austrian Open aus Weißrussland, Iryna Vetokhina (4:1), überlegen gewesen war.



Ihre Schwester Giuliana Federici konnte sich erwartungsgemäß in der Jugendklasse bis 44 Kilogramm durchsetzen. Sie besiegte die Belgian Open-Zweite Taylor Goodall aus Großbritannien (5:2), Silke Müller (9:0), ebenfalls Belgian Open-Zweite und Dritte der Trelleborg Open, sowie im Finale die dreifache Deutsche Meisterin, Trelleborg Open-Siegerin und Spanish Open-Zweite, Nicole Ohlmann (6:0).



Azat Manukjan stand nach den Austrian Open zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere auf dem obersten Treppchen eines europäischen Spitzenturniers. Er ließ in der Kadettenklasse bis 65 Kilogramm den Kroaten Marko Siljeg (14:1), den tschechischen Bronzemedaillengewinner der Serbian Open Jan Fiala (15:1), den US Open- und Serbian Open-Sieger aus Dänemark, Botond Davoti (12:7), und den Belgian Open-Dritten, Aleksander Rochowiak aus Polen (13:11), hinter sich.



Einen starken Auftritt hatte Marvin Pelcz im Finale der Kadetten bis 37 Kilogramm. Er lieferte dem Europameister und Austrian Open- wie Spanish Open-Sieger, Viroshan Gnanapandithan aus Großbritannien, einen bis zum Schluss spannenden und offenen Kampf, den der Brite am Ende nur hauchdünn für sich entscheiden konnte (5:6). Im Vorfeld deklassierte er nahezu seine Gegner, den Belgian Open-Gewinner und Trelleborg Open-Zweiten, Sadmir Habibovic aus Bosnien-Herzegowina (16:2), den Ukraine Open-Dritten Oleksandr Batrak aus der Ukraine (15:3), den Kroaten Tin Bozic (18:0) und den Briten Jordan Portlock (16:4).



In der Herrenklasse bis 87 Kilogramm zog Yassine Trabelsi über den Franzosen Adama Kebe (12:0), den serbischen German Open- und Austrian Open-Sieger, Drasko Jovanov (6:3), den Olympiazweiten von 2008, den Olympiadritten von 2012 und Doppelmilitärweltmeister, Mauro Sarmiento aus Italien, ins Finale ein, wo er dem Vorjahressieger aus Kroatien, Nikola Bojo, lediglich durch eine Unachtsamkeit am Ende des Kampfes den Sieg überlassen musste (8:9).


Balla Dieye und Yassine Trabelsi (re).



Balla Dieye musste seinen Finalkampf der Herren bis 68 Kilogramm gegen den kroatischen Weltmeister und zweifachen Vizeeuropameister, Filip Grgic, abbrechen, da er sich bereits in den Vorkämpfen eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Davor setzte er sich gegen den Italiener Soheil Ghassemi Shuaki, den German Open- und Croatian Open-Sieger, Divijan-Martin Kelava aus Kroatien (4:0), den Iraker Jassem Hussain Nasser (7:6) und den EM-Dritten, Israel Open-Sieger sowie Austrian Open-Zweiten, Ilan Braginski aus Israel, durch.



Bei den Kadetten bis 41 Kilogramm gewann Celine Schmidt gegen die Kroatinnen Nina Marin (13:3) und Matea Fumic (14:1) sowie die Serbin Andela Kujundzic (8:1), bevor sie im Halbfinale der späteren Siegerin aus Kroatien, EM-Dritten und Croatian Open-Siegerin 2011/2012, Andela Cosic (2:11), unterlag. Gleichfalls die Bronzemedaille erkämpfen konnte sich Kaloyan Binev in der Jugend bis 48 Kilogramm. Er kam mit einem 12:3-Sieg über den Kroaten Jurica Sever ins Halbfinale, wo er gegen den französischen EM-Dritten, zweifachen Belgian Open-Gewinner, Austrian Open- und Trelleborg Open-Sieger, Stephane Audibert, kein Mittel fand (2:6).



In der Jugend bis 63 Kilogramm verlor Amin Yahia gegen den Vizeeuropameister, Weltmeisterschaftsdritten und späteren Sieger aus Polen, Karol Robak (4:16). Zuvor behielt er gegen den Kroaten Dino Bana die Oberhand (12:0). In der ersten Ründe ausgeschieden waren Leonie Martin (Jugend über 68 Kilogramm) gegen die spätere Siegerin aus Kroatien, Mirna Stolica (8:10), Romain Trolliet (Herren bis 58 Kilogramm) gegen den EM-Dritten und nachfolgenden Halbfinalisten aus Weißrussland, Andrei Svirski (7:8) und Ugo Celestino (Herren bis 63 Kilogramm) gegen den Austrian und Ukraine Open-Sieger, Yahor Dunayeu aus Weißrussland (3:17).



Nie zuvor hatte der BSV Friedrichshafen bei den Croatian Open besser abgeschnitten. Da ist es nicht verwunderlich, dass BSV-Trainer Markus Kohlöffel mit dem Abschneiden seiner Mannschaft mehr als zufrieden ist: „Mit dieser eindrucksvollen Medaillenbilanz gehört der BSV endgültig zu den besten Vereinsmannschaften Europas!“






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