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05.10.2011

Alissa Lehmann gewinnt British Open

467 Taekwondo-Kämpfer aus 41 Nationen, darunter die weltbesten, fanden sich vergangenes Wochenende in Manchester (Großbritannien) ein, um im Squash Center der Regional Arena wertvolle Weltranglistenpunkte zu sammeln und sich für die kontinentalen Olympiaqualifikationswettbewerbe zu empfehlen. Vom Bodensee-Schulsport-Verein (BSV) um Trainer Markus Kohlöffel waren drei Sportler am Start. Alissa Lehmann belegte in der Jugend den ersten Platz und Daniel Manz wie Johanna Pettersson schrammten mit Rang fünf knapp am Siegerpodest vorbei.

In der Jugend bis 68 Kilogramm konnte sich die erst 15-jährige Alissa Lehman vom BSV Friedrichshafen nach 2010 bei den Austrian Open und den diesjährigen Dutch Open zum dritten Mal in ihrer noch jungen sportlichen Karriere in die Siegerlisten eines Europaranglistenturniers der European Taekwondo Union (ETU) eintragen. Zudem waren die British Open vom Weltverband World Taekwondo Federation (WTF) zum G-2 Weltranglistenturnier benannt worden - nur die diesjährigen US Open waren ebenfalls ein G-2 Weltranglistenturnier, alle übrigen waren und sind als G-1 eingestuft (G-2 bedeutet verdoppelte Ranglistenpunktezahl). Von daher wollte es sich die Weltelite nicht nehmen lassen, sich evtl.  noch eine günstigere Ausgangsposition durch eine verbesserte Ranglistenposition kurz vor den anstehenden Olympiaqualifikationswettkämpfen zu sichern.

Die Deutsche Meisterin Alissa Lehmann zog mit einem deutlichen 13:1-Sieg mit vorzeitigem Kampfabbruch wegen Überlegenheit in der dritten Runde des über drei mal drei Runden angesetzten Kampfes gegen die Schottin Marissa Petrie ins Finale ein. Dort konnte sie gegen die Luxemburgerin Christine Schmit  die nötigen Akzente setzen, um am Ende mit 3:2 den Turniersieg nach Hause bringen zu können.

Der Häfler Olympionike von 2008, Daniel Manz, stand per Freilos bereits in der zweiten Runde der olympischen Herrenklasse bis 68 Kilogramm bevor er über den Spanier Ruben Moreno (4:0) ins Achtelfinale vorstoßen konnte.

Dort traf er auf den amtierenden iranischen Weltmeister und Militärweltmeister der Gewichtsklasse bis 74 Kilogramm, den Universiade-Sieger und zweifachen Universitätsweltmeister sowie Asian Games-Sieger, Alireza Nassrazadany. Anfangs ging der Häfler konsequent und hoch konzentriert in den Kampf und arbeitete einen Vorsprung heraus. Nach und nach begann der iranische Weltmeister den Deutschen immer mehr unter Druck zu setzen, kam zum Ausgleich und gar zur Führung. Daniel Manz behielt die Nerven, erhöhte kurz vor Schluss das Risiko, agierte offensiv, glich kurz vor Rundenende aus und kam beinahe mit dem Schlussgong zum Siegestreffer. Damit stand es 10:9 aus Sicht des Häfler Ausnahmeathleten in einem an Spannung kaum zu überbietenden Kampf.

Den Einzug ins Viertelfinale musste er jedoch seinem Dauerrivalen Dennis Bekkers, dem Europameister und zweifachen Militärweltmeister aus den Niederlanden, überlassen, da er sich während seines Kampfs gegen den Iraner eine starke ischiocrurale Muskelzerrung zugezogen hatte, die ihn derart behinderte, dass er den Kampf vorzeitig abbrechen musste. "Schade, da wäre heute mehr als das Halbfinale drin gewesen, zumal Daniel den Holländer die vergangenen Male immer geschlagen hatte", kommentierte BSV-Trainer Markus Kohlöffel das verletzungsbedingte Aus seines Schützlings.

Auch Johanna Pettersson konnte bei den Damen bis 53 Kilogramm über die Russin Daria Zhuravleva aus St. Petersburg (11:1) ins Viertelfinale einziehen. Gegen die Vizeeuropameisterin aus Großbritannien, Caroline Fischer, musste sie sich am Ende nach Punktegleichstand (9:9) in der Verlängerung im Sudden Death beugen.


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