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19.02.2009

Celestrin und Winkler in Schweden siegreich

Häfler Topathleten gewinnen europäisches A-Klasse Turnier

Bei den Trelleborg Open in Schweden griff der sechsköpfige Kader des Bodensee-Schulsport-Vereins (BSV) Friedrichshafen um Waldemar Helm und Markus Kohlöffel nach fünf Medaillen. Alberto Celestrin und Boris Winkler sicherten sich die Goldmedaille, Helene Weingart und Amely Möllenkamp erkämpften sich die Silbermedaille und Bronze ging an Jennifer Manz.

Über 800 Athleten fanden sich beim ersten von insgesamt zehn A-Klasse Turnieren der Europäischen Taekwondo Union diesen Jahres in Trelleborg, Schweden, ein. Alberto Celestrin, der 2007 und 2008 am Jahresende jeweils die Europarangliste anführen konnte, setzte in Trelleborg bereits erneut den Grundstock, auch 2010 zu den Mitfavoriten auf die Topplatzierung in seiner Gewichtsklasse zu zählen. Trotz Mittelhandfraktur, die er sich drei Wochen zuvor anlässlich des Creti Cups in Tübingen zugezogen hatte, konnte er sich bei den Herren bis 84 Kilogramm durchsetzen. Er bezwang den Litauer Sergej Paradnik (1:0), den Franzosen Hamid Moktar (2:0), den Dänen Anders Karisen (1:0) und im Finale den Norweger Kim Andre Gjedtjernet in der Verlängerung im Sudden Death.

In der Herrenklasse bis 58 Kilogramm marschierte Boris Winkler mit Siegen über den Dänen Phillip Reyes (Kampfrichterentscheid), den Litauer Aleksjs Bliznakors (Kampfrichterentscheid), den Belgier David Calabro (2:0) und Duran Kilic aus Deutschland (1:0) durch. Auch er war krankheitsbedingt stark leistungslimitiert, da er sich vor gut zwei Wochen eine schmerzhafte, wirbelsäulennahe Entzündung eingefangen hat. Ebenfalls stark gehandicapt war Daniel Manz in der Herrenklasse bis 67 Kilogramm. Er musste nach zwei Siegen über den Belgier Yannick De Neubourg (3:0) sowie den Kroaten Martin Erdeljac (2:1) auf eine weitere Teilnahme verzichten, da seine Schmerzen im Sprunggelenk aufgrund eines im Vorfeld zugezogenen Bänderabrisses stark zugenommen hatten.

Im Finale der Damen bis 59 Kilogramm kam es zu einer Wiederauflage des Finales der Deutschen Meisterschaft zwischen der Häflerin Helene Weingart und der EM-Dritten Julia Swietkowiak. Als nach Ablauf der regulären Wettkampfzeit von drei mal zwei Minuten 1:1 unentschieden stand, ging es in die Verlängerung. Aber auch hier viel im Sudden-Death-Modus keine Entscheidung, so dass die Kampfrichter die Siegerin bestimmen mussten und die sich für die EM-Dritte entschieden. Zuvor triumphierte Helene Weingart über die Dänin Michelle Mollerup (6:0), die Schwedin Magdalena Fernlund (5:0) und die Deutsche Denise Rzeha (3:0).

Amely Möllenkamp zog in der Jugend bis 46 Kilogramm über die Niederländerin Kadhija Baroud (2:0) und die Schwedin Cassandra Lindblom (2:1) ins Finale ein, wo sie sich wie schon ihre Vereinskollegin Helene Weingart nach der Verlängerung per Kampfrichterentscheid der Junioren-Europameisterin Sümeyye Karaahmet beugen musste.

Bei den Damen bis 51 Kilogramm unterlag die Friedrichshafenerin Jennifer Manz im Halbfinale Melanie Hartung (1:0), nachdem sie die Irländerin Sinead Joyce (2:0 im Sudden Death) und die Kratin Marijana Bartolic (2:0) schlagen konnte.

Insgesamt gingen fünf Medaillen an den BSV Friedrichshafen - eine Ausbeute, die Trainer Markus Kohlöffel sehr zufrieden stellte: „An ein solches Ergebnis war im Vorfeld nicht zu denken gewesen, da wir mit einem halben Lazarett nach Schweden angereist waren und es bis kurz vor Wettkampfbeginn noch nicht feststand, wer überhaupt die Wettkampffläche betreten wird können.“


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