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Aktuelles

31.07.2008

Olympia – Taekwondo




Deutsches Quartett hofft auf Edelmetall

"Wir fahren mit vier Sportlern zu den Olympischen Spielen und wollen um vier Medaillen kämpfen“, kündigt Sportdirektor Udo Wilke von der Deutschen Taekwondo Union (DTU) in Fürth selbstbewusst an.

Taekwondo ist seit den Olympischen Spielen im Jahre 2000 olympisch, für die deutschen Athleten steht bislang eine Silber-Medaille zu Buche. Mit den vier Peking-Startern stellt Deutschland das maximale Kontingent für die je vier Gewichtsklassen bei Männern und Frauen.

Große Hoffnungen ruhen in Peking in der Männer-Klasse bis 58 Kilogramm auf dem dreimaligen Europameister Levent Tuncat (Hamborn). Doch auch die 18 Jahre alte Sümeyye Gülec aus Nürnberg gilt in der Klasse bis 49 Kilo als Medaillenanwärterin. „Gold aus Peking ist mein neuer Traum“, erklärt Gülec, die 2005 als erst 15-Jährige WM-Dritte wurde. Im vergangenen April wurde sie erstmals Europameisterin

Ist neben Levent Tuncat die große deutsche Medaillenhoffnung im Taekwondo: Sümmeyye Gülec

„Es muss alles passen"

„Es muss an diesem Tag für den Sportler alles passen“, blickt Sportdirektor Wilke Olympia entgegen. Neben Tuncat geht bei den Männern der EM-Dritte Daniel Manz (Friedrichshafen) an den Start.

Bis zum 15. Juli musste Europameisterin Helena Fromm auf ihre Nominierung warten. Die 20-Jährige hat beste Erinnerungen an Peking: Dort wurde sie 2007 WM-Dritte.

Deutsche Medaillenchancen: Sümmeyye Gülec (Nürnberg), Levent Tuncat (Hamborn)

pw/dpa


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